
Serie: Fremdwährungen — Die 10 häufigsten Fehler
#01 Die Kosten bei FX- Transaktionen unterschätzen oder gar ignorieren
Was kostet ein FX-Geschäft wirklich?
Direkte Kosten entstehen bei jedem Wechselgeschäft durch sogenannte:
- Bid/ask spreads (Differenz zwischen Kauf- und Verkaufskurs)
und/oder
- transaktionsbasierte Kosten
Die Grösse dieser Marge ist generell abhängig vom Volumen der Transaktionen und dem kundenspezifischen Trading Set-up und variiert bei institutionellen Investoren bei weniger als eins bis mehreren Basispunkten.
Was kann man tun?
- Professionelle Treasury-Tools: für Echtzeit-Kursüberwachung
- Preisvergleiche: Kurse verschiedener Banken und Brokern vergleichen
- Regelmässige Kostenanalysen: Tatsächliche FX-Kosten messen und überprüfen
- Schulung des Personals: Sensibilisierung/Kontrolle für Wechselkurs- und Transaktionskosten
Die wichtigste Erkenntnis: «Keine Transaktionsgebühr» bedeutet nicht automatisch «keine Kosten»
Wer seine Fremdwährungskosten kontrollieren möchte, sollte den gesamten Wechselkurs inklusive Bid-/Ask-Spread und transaktionsbasierter Kosten betrachten.
- Kosten messen
- Preise vergleichen
- Potenziale erkennen
- Besser handeln
Coming next month:
#02 Den Einfluss von Fremdwährungen auf die Performance unterschätzen…